Abmahnung wegen Filesharing

Was sollten Sie tun / Erste Hilfe bei Abmahnungen:

  • Ignorieren Sie keinesfalls die Abmahnung!
    Die Abmahnung durch eine Anwaltskanzlei erfolgt nicht ohne Grund, eine Ihnen zugeordnete IP-Adresse ist dieser durch Ihren Provider mitgeteilt worden - ob die Abmahnung berechtigt ist, muss geklärt werden.
  • Beachten Sie die Frist!
    In der Abmahnung ist häufig eine sehr kurze Frist von wenigen Tagen gesetzt. Dies ist nach allgemeiner Ansicht zulässig. Nach Ablauf der Frist droht ein gerichtliches einstweiliges Verfügungsverfahren, das mit weiteren Kosten verbunden sein kann.
  • Kontaktieren Sie nicht selbst die abmahnende Kanzlei!
    In aller Regel ist die direkte Kontaktaufnahme fruchtlos. Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie mit Ihren möglicherweise berechtigten Einwänden Gehör finden ist eher gering. Im Gegenteil besteht die Möglichkeit, daß Sie im direkten Gespräch Umstände preis geben, die eine Abwehr der Abmahnung erschweren.
  • Beauftragen Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt!
    Abmahnungen im Urheberrecht und im speziellen bei Filesharing sind mittlerweile eine Spezialmaterie in der viele - teilweise gegensätzliche Gerichtsentscheidungen - ergehen. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kennt die aktuelle Rechtslage und kann sie entsprechend sinnvoll beraten.

Wir prüfen den rechtlichen Rahmen der geltend gemachten Forderung und vertreten Sie bundesweit gegenüber den bekannten Abmahnkanzleien.

Bundesweiter Service für Betroffene von Abmahnungen:

Kontaktieren Sie uns unverbindlich telefonisch oder vorab per Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wir informieren Sie vorab selbstverständlich über die Höhe der zu erwartenden Kosten unserer Beauftragung. Emailanfragen werden in der Regel auch außerhalb von Werktagen binnen 24 Stunden beantwortet.
Die Betreuung des Mandats kann erfahrungsgemäß problemlos bundesweit mit den Kommunikationsmitteln: Telefon, Email / Fax und Post gewährleistet werden.

Illegale Downloads / Uploads von Musiktitel, Filmen (z.B. aktuelle Hollywood-Produktionen / Klassikern / Pornofilmen) und Hörbüchern werden von der Musik- und Softwareindustrie massiv verfolgt und es erfolgt regelmäßig eine Abmahnung wegen illegalen Filesharing durch eine beauftragte Kanzlei. Unabhängig von den bestehenden enormen Schäden für die Verlage und letztendlich für die Künstler hat sich eine regelrechte Abmahnindustrie herausgebildet.

Je nach Vorgang des Downloads lassen sich die Daten der Filesharer ermitteln, wobei technisch zu unterscheiden ist zwischen sogenannten Peer-to-Peer (P2P) Verbindungen und sogenannten Sharehostern.

Über die IP-Adressen können die Adressdaten ermitteln werden. Entweder wird ein Auskunftsanspruch aus dem Urheberrechtsgesetz gegen den Plattformbetreiber realisiert; oder über ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren mit Akteneinsicht werden die Adressdaten ermittelt. Sodann werden die zivilrechtlichen Ansprüche gegen den Filesharer durchgesetzt. Je nach Umfang des Downloads werden Geldansprüche gefordert. Rechtlich problematisch ist in diesem Zusammenhang die zivilrechtliche Haftung von Eltern für illegal vorgenommene Downloads durch die minderjährigen Kinder. In Einzelfällen bestehen Bedenken an der Verwertungsberechtigung.